Wie man einen Geschäftsbrief schreibt


Ein Geschäftsbrief ist in der Regel auf den ersten Blick als solcher zu erkennen. Für die äußere Form und auch für den Inhalt haben sich feste Vorgaben bewährt. Diese sind auch heute noch einzuhalten. Doch dabei sollte immer beachtet werden, dass der Brief den Geschäftspartner positiv ansprechen und ihn zu Weiterlesen anregen soll. Veraltete und bürokratisch anmutende Formulierungen erreichen das nicht.

Formelle Grundregeln

Bei der Form eines Geschäftsbriefes gelten einige Grundregeln. Dazu gehört neben dem Format DIN A4 besonders das Adressfeld, welches richtig positioniert werden muss, um den Brief passgerecht in einen Umschlag mit Adressfenster zu stecken. Im Fenster sollte über der Adresse der klein gedruckte Absender erkennbar sein. Weiterhin enthält der Brief deutliche und vollständige Absenderangaben mit den Kommunikationsverbindungen, einen ausreichenden Heftrand an der linken Seite und die Angabe der Seitenzahl an der Unterkante. Auch der Anlass des Briefes ist in geeigneter Form schnell erkennbar hervorzuheben. Dazu genügt eine entsprechende Zeile über der Anrede. Die veralterte Angabe „Betreff“ ist dazu nicht erforderlich. Das Datum sowie eine freundliche Anrede und nette Grüße zum Abschluss sind eine Selbstverständlichkeit. Bei der Schriftwahl ist darauf zu achten, dass sie gut lesbar ist. Das bedeutet: klare Schrift (z.B. Arial), lesbare Größe (z.B. 10 bis 12 Point), einfacher Zeilenabstand.

Kreative Texte

Da Geschäftsbriefe meistens einen sachlichen Inhalt haben, wirken sie oft sehr steif und gekünstelt. Das muss nicht so sein. Besser ist es, sich ein paar Gedanken zu machen und altmodische Formulierungen durch die eigenen Worte zu ersetzen. Dabei sind Floskeln und Füllworte zu vermeiden. Der Inhalt sollte kurz und leicht verständlich formuliert sein. Mit klaren und möglichst einfachen Sätzen wird der Leser angesprochen. Die Sprache bleibt dabei höflich, Begriffe aus der Umgangssprache sind zu vermeiden. Das Vorstellungsvermögen des Lesers gilt es zu beachten. Dazu darf auch eine bildreiche Sprache eingesetzt werden. Interessant wird der Brief durch eine abwechslungsreiche Wortwahl. Ein Geschäftsbrief ist auch immer eine Werbung für den Absender. Deshalb darf er schon mal etwas kreativer erstellt sein, um nicht übersehen zu werden. Eine ansprechende Form und ein lebendiger Text machen auch dem Leser Spaß. Mit seiner handschriftlichen Unterschrift zeigt der Absender, dass er sich mit diesem Brief ganz persönlich an den Empfänger wendet.

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