Wie man Nonne wird 1


Klöster, in denen Nonnen gemeinsam leben, gibt es in der buddhistischen Religion und in einigen christlichen Kirchen, der römisch-katholischen, der anglikanischen und der orthodoxen. Eine Nonne ist Teil eines monastischen Ordens. Damit ist sie Mitglied einer Gemeinschaft, die den weltlichen Menschen den Rücken gekehrt hat, um sich ganz auf das Leben mit Gott zu konzentrieren.

Wer neu in den Orden eintreten möchte, sollte sich vorerst über ein die verschiedenen Klöster informieren. Anschließend wird der Wunsch, in das Kloster aufgenommen zu werden, am besten persönlich bei den Oberen des Ordens vorgetragen. Ist man von der festen Absicht überzeugt, beginnt für die Anwärterin formal die Zeit des Noviziats. Dieses dauert mindestens ein, höchstens aber zwei Jahre. In dieser Probezeit steht die Novize unter der Beobachtung der anderen Mitglieder des Ordens, und es wird geprüft, ob die Person zu den anderen Schwestern des Ordens passt, und ob sie zum Leben als Nonne berufen ist. Es wird untersucht, ob die Novize das Gelübde des Ordens umsetzen kann und für ein Leben in Besitz- und Ehelosigkeit vorbereitet ist. Während dieser Zeit, steht den Anwärterinnen in der Regel eine Nonne hilfreich und unterstüzend zur Seite. Die Novize hat natürlich das Recht, sich zu jedem Zeitpunkt gegen das Klosterleben zu entscheiden.

Nach dem Noviziat entscheiden der Orden gemeinsam mit der Novize, ob sie dauerhaft im Kloster bleiben kann. Nun, oder bereits am Anfang der Noviziats, trägt die Nonne ihren Habit, die Ordenstracht, darf einen Ordensnamen annehmen und legt das Gelübde ab.

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Ein Gedanke zu “Wie man Nonne wird

  • klosterkueken

    In vielen Gemeinschaften geht dem Noviziat eine sogenannte Kandidatur voraus, die dem näheren gegenseitigen Kennenlernen dient. In der katholischen Kirche ist ein kanonisches Noviziatsjahr von 12 Monaten vorgeschrieben. In dieser Zeit hat die Novizin im Ausbildungshaus zu wohnen und wird in das Ordensleben eingeführt. Sieht die Gemeinschaft Praktika in anderen Häusern vor, so wird die Dauer des Noviziates entsprechend verlängert.
    Entscheidet sich die Novizin nach diesem Zeitraum der Prüfung für das Ordensleben, so legt sie, nach der Zulassung, die zeitlichen Gelübde ab. In den meisten Orden sind dies die Gelübde der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams. In den monastischen Orden wird in der Profess der Gehorsam, die Beständigkeit und der monastische Lebenswandel gelobt.
    Die zeitliche Profess dauert mindestens drei und in der Regel höchstens sechs Jahre. War man während der Kandidatur und des Noviziates noch völlig frei jeden Tag zu gehen, so ist man nun für die Dauer der Gelübde gebunden. Nach Ablauf der zeitlichen Profess kann man frei gehen oder für immer bleiben und die ewigen Gelübde ablegen.