Salz als Konservierungsmittel


Der Archäologie und diversen Funden zufolge steht fest, dass schon zu den Anfängen der Vorratshaltung Salz verwendet wurde, um diverse Lebensmittel über einen längeren Zeitraum hinweg genießbar zu halten. Zudem ist es bekannt und nachweisbar, dass die Babylonier durch das Konservieren mit Salz nicht nur ihre eigenen Lebensmittel frisch hielten, sondern auch durch den Handel mit Salzfischen ihren Lebensunterhalt bestritten. Demnach steht fest, dass die konservierende Eigenschaft des Salzes der Menschheit schon lange bekannt ist. Wie der chemische Prozess genau von Statten geht, wurde jedoch erst später näher erforscht.

In der heutigen Zeit ist es kein Geheimnis mehr, dass durch die Lebensmittelbehandlung durch Kochsalz das die vorhandene Feuchtigkeit entzogen wird. Somit verlieren auch die in Lebensmitteln vorhandenen Mikroorganismen eine zentrale Grundlage. Zudem ist im Salzwasser weniger Sauerstoff vorhanden. Somit wird es auch einer Vielzahl von Bakterien schwer gemacht, überleben zu können. Jedoch ist für die Konservierung hauptsächlich der Entzug der Feuchtigkeit verantwortlich.

Auch heute ist das Behandeln vieler Lebensmitteln mit Salz unumgänglich. So werden vermehrt Produkte wie beispielsweise Käse, Fisch und Butter durch das Anreichern mit Kochsalz haltbar gemacht. Bekannt dürfte auch der Begriff Pökeln sein. Hierbei handelt es sich um die Fleischkonservierung durch Salz. Hierbei wurde noch Zucker beigesetzt um den Geschmack zu verbessern.

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