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Wie man ein Bier richtig zapft
Das Bier ist des Deutschen liebstes Getränk, und das schon seit jeher. Für den Hausgebrauch gibt es das Bier in Flaschen oder Dosen, aber es geht doch nichts über ein frisch gezapftes Bier vom Fass. So manch einer mag denken, dass das Zapfen nicht so schwer sein kann, aber da irrt er gewaltig. Ein gut gezapftes Bier mit einer schönen Krone braucht in etwa acht bis zehn Minuten, bis es beim Gast auf den Tisch oder Tresen darf.
Und es kommt natürlich noch auf die Biersorte an. Manche Sorten wie beispielsweise ein Weizenbier lassen sich wesentlich schwieriger zapfen, was an der enormen Schaumbildung liegt, die aber schon nach relativ kurzer Zeit wieder in sich zusammenfällt. Andere Biere hingegen lassen sich sehr gut zapfen und werden dann auch eine sehr schöne und haltbare Krone aufweisen können.
Aber wie zapft man nun ein Bier richtig? Natürlich ist es zu allererst wichtig, dass eine volle Kohlensäurepatrone angeschlossen ist und das Glas sollte gut gereinigt und fettfrei sein. Dann hält man das Glas am Anfang leicht schräg unter den Zapfhahn. Ansonsten kann es passieren, dass nur Schaum im Glas ist. Danach hält der Wirt das Glas gerade und zapft in kleinen Schüben, bis das Glas fast voll ist. Und immer eine kleine Ruhepause dazwischen ist wichtig, sonst wird der Schaum doch wieder zuviel im Glas. Am Ende ist es wichtig, dass nur noch kleine Schlucke gezapft werden, damit eine schöne Krone den Abschluss des Bieres bilden kann. Und wenn dann das Glas von außen leicht befeuchtet ist durch die Kühle des Bieres und eine appetitliche Krone auf dem Bier ist, die am besten noch leicht über den Glasrand schaut, dann kann es serviert werden. Wohl bekomm’s und Prosit.
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