Wie man Marmelade macht


Früchte lassen sich gut durch Verarbeitung zu Marmelade konservieren. Gewöhnlich kocht man sie zunächst ohne Zucker, damit sie weich werden, und um den Pektingehalt festzustellen. Erst dann wird der Zucker zugefügt und alles zusammen sprudelnd gekocht, bis der Gelierzeitpunkt erreicht ist.

Auch beschädigte Früchte können verwendet werden, solange die Faulstellen sorgfältig ausgeschnitten werden. Wichtig ist das Wiegen der Früchte vor der Verarbeitung, damit die richtige Zuckermenge berechnet werden kann. An Wasser sollte nur die zum Kochen der Früchte unerläßliche Menge zugefügt werden. Einmachzucker löst sich leicht und ist deshalb, neben dem Gelierzucker, besonders geeignet. Bei braunem Zucker muss man berücksichtigen, dass er einen Eigengeschmack hat. Der Pektingehalt der Früchte ist sehr unterschiedlich.
Im allgemeinen geht man bei der Marmeladenherstellung folgendermaßen vor:

Die Früchte säubern, sortieren und vorbereiten. Wiegen und mit wenig Wasser weichkochen. In einem flachen, weiten Topf zum Kochen bringen und die Zuckermenge in die kochende Masse geben. Bis zur Auflösung des Zuckers umrühren. Sprudeld kochen, aber nicht mehr rühren. Sobald die Marmelade zu gelieren beginnt, den Topf von der Kochstelle nehmen und etwas abkühlen lassen, damit die in der Marmelade vorhandenen Fruchstücke später nicht in den Gläsern nach oben steigen. Die sauberen, heißen Gläser bis zum Rand mit Marmelade füllen, luftdicht verschließen und beschriften.
Zur Durchführung einer Gelierprobe läßt man etwas von der heißen Masse auf einen Teller tropfen. Wenn die Tropfen zügig erstarren, ohne einen Wasserrand zu bilden, ist die Marmelade ausreichend gekocht worden. Eine andere Art ist einen Tropfen der Marmeladenmasse in ein Glas mit kaltem Wasser tropfen lassen. Bleibt der Tropfen zusammenhängend, ist genug gekocht worden.

Eine allgemeine Faustregel besagt, dass auf ein Kilogramm Früche, ein Kilogramm Zucker gehört. Marmelade lässt sich auch aus tiefgefrorenen Früchten kochen.

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