Wie man eine Amalgamvergiftung erkennt


Menschen, die eine Amalgam- oder Quecksilbervergiftung haben, leiden unter vielfältigen Symptomen. Diese sind abhängig von der Höhe der Amalgamkonzentration. Bei hohen Dosen genügt bereits eine geringe Einwirkzeit, um Vergiftungserscheinungen wie Lungenreizung oder Fieber, hervorzurufen. Wer über einen längeren Zeitraum geringeren Mengen von Amalgam ausgesetzt ist, kann chronische Beschwerden, wie Gliederzittern, Reizbarkeit, Zahnfleischentzündungen oder einen metallischen Geschmack im Mund, entwickeln. Neben den genannten Symptomen gibt es zahlreiche andere. Allerdings treten alle auch bei anderen Krankheiten auf, was eine Diagnose allein durch Symptome unmöglich macht.

Um eine Überempfindlichkeit gegen Amalgam zu diagnostizieren, führt der Allergologe einen Epikutantest durch. Mit Hilfe eines Pflasters wird das Amalgam auf die Haut des Patienten aufgetragen. Wird bei diesem Verfahren eine Allergie festgestellt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Zahnfüllungen aus Kunststoff.

Ein weiteres Diagnoseverfahren ist der Kaugummitest. Hierbei wird die Menge des Amalgams im Speichel des Betroffenen ermittelt. Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass dabei lediglich der gegenwärtige Gehalt des Stoffes bestimmt und nicht die Menge in den verschiedenen Organen in Erfahrung gebracht wird.

Ähnliches gilt für die Ermittlung der Amalgam-Konzentration in Urin und Blut. Auch hierbei kann eine Belastung der Organe durch das Schwermetall nicht diagnostiziert werden. Zu diesem Zweck wird der Mobilisationstest durchgeführt. Das in den Organen gebundene Amalgam kann auf diese Weise mit einem Chelatbildner freigesetzt werden. Eine Ermittlung des Wertes in Blut und Urin ist nun möglich.

Anlaufstellen im Web:


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