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Wie man Ameisen natürlich bekämpft
Da Ameisen sehr empfindlich auf Gerüche reagieren, lassen sich die Tiere recht wirkungsvoll auf natürlichem Wege vertreiben, indem man Blätter von Pfefferminze, Kerbel, Majoran oder Holunder einen Tag in Wasser einlegt und aufkocht. Der Sud kann warm oder kalt auf die Ameisenstraßen gegossen werden. Als sehr wirksam erwiesen hat sich auch Jauche aus 300 Gramm frischem Wermutkraut, welches man in zehn Litern Wasser für zwei Wochen ansetzt. Auch Lavendel- oder Orangenöl ist sehr geruchsintensiv und kann Ameisen vertreiben. Ebenso haben sich Zimt, Tomatenblätter oder Kaffeesatz als sehr wirkungsvoll erwiesen.
Steckt man ein Stück Kupferblech in das Ameisennest werden die Tiere ebenso in kurzer Zeit verschwunden sein. Ameisenstraßen lassen sich mit Pulver aus Eierschalen, Holzasche oder Klebeband unterbrechen. Ganze Ameisenvölker umsiedeln kann man, in dem man einen locker mit Holzwolle oder Zeitungspier gefüllten Blumentopf auf das Nest aufsetzt. Nach etwa drei Tagen sind die Ameisen in den Topf gezogen. Schiebt man nun einen flachen Gegenstand unter den Topf, kann man die Tiere problemlos an einen geeigneten Ort umsiedeln. Allerdings ist dabei zu beachten, dass Ameisen auf Entfernungen von bis zu zwanzig Metern wieder an ihren ursprünglichen Standort zurückfinden. Haben sich die Ameisen in bepflanzten Blumentöpfen angesiedelt, vertreibt man sie, indem man den Topf stark wässert.
Will man verhindern, dass Ameisen an den Wänden hochklettern, hilft es entlang der Scheuerleisten einen Kreidestrich zu zeihen. Auch Teebaum- oder Rosmarinöl vertreibt die Tiere aus Wohnräumen. Aus Möbeln oder Holzwänden lassen sich die Tier mittels heißer Luft entfernen, allerdings sollte man dies einem Fachmann überlassen.
[Bild: °freyja° / photocase.com]
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