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Wie man einen überfluteten Keller entwässert
Im Herbst laufen durch vermehrte Niederschläge immer wieder die Keller voll. Da die Feuerwehr häufig mit den Leerpumpen in Rückstand gerät, ist Eigeninitiative nötig.
Benötigt wird eine starke Wasserpumpe, welche sich von Baumärkten oder Fachgeschäften mieten lassen. Die Pumpe benötigt einen Stromanschluss und wird zumeist mit Ablaufschläuchen bereitgestellt.
Bei sehr tiefem Wasser im Keller sollte zunächst eine geringere Tiefe erreicht werden. Ein Abpumpen des Wassers auf eine Höhe von etwa 20 cm reicht vorerst aus. Danach sollten sperrige Gegenstände sowie Kleinteile entfernt werden, was ein vollständiges Abpumpen erleichtert. Auch können kleine Teile die Pumpe zusetzen und verstopfen.
Liegt der Wasserstand letztendlich bei nur noch wenigen Millimetern, erreichen die meisten Pumpen ihre Grenze. Ab hier kann mit Schaufel und Kehrblech sowie mit saugkräftigen Tüchern gearbeitet werden. Hierzu sollten Helfer mit Eimern bereitstehen, um den Keller schnellstmöglich trocken zu legen.
Wer diesem Arbeitsaufwand gerade bei großen Kellerräumen entgehen möchte, kann sich direkt eine Flachsaugpumpe mieten. Diese nimmt jegliche Flüssigkeitsmenge auf und legt den Keller so in einem Arbeitsschritt trocken. Die Pumpen saugen sowohl Wasser als auch Schlamm und Dreck an. Nach Beendigung des Pumpvorgangs ist nur noch Säubern mit handelsüblichen Reinigungsmitteln nötig.
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