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Wie man Schnecken natürlich bekämpft
Die Schnecke ist der natürliche Todfeind des Gärtners. Sie mit chemischen Mitteln zu bekämpfen ist kein großes Problem, aber wer mag schon gerne Gift im Gemüsegarten? Um die Ernte zu retten und nicht kampflos an die gefräßigen Räuber zu übergeben gibt es aber auch giftfreie Maßnahmen.
Zunächst ist hier einmal das Ablesen, bzw. Aufsammeln der Schnecken eine gute Abwehrmöglichkeit. Am besten abends, bevor die Feuchtigkeit der Nacht die Schnecken ins Gemüsebeet lockt, gilt es die Tierchen abzulesen und möglichst weit zu entfernen, so dass eine Rückkehr unmöglich wird. Dann noch einmal morgens, wenn sie sich an feuchte Plätze zurückziehen, um die Trockenheit des Tages zu überdauern. Ein guter Trick ist es, ihnen eigene Plätze zu schaffen – ein kleines Brett beispielsweise oder eine feuchte Stelle unter Blättern – um sie dort dann bequem einsammeln zu können. Manche Gärtner rücken den Schnecken auch mit der Schere zu Leibe, eine wirksame, aber nicht sehr appetitliche Maßnahme.
Gerne angenommen wird von den Schnecken die Bierfalle. Ein in den Boden eingelassenes Gefäß, das mit Bier gefüllt ist, lockt die Räuber an, die dann im Rausch zumeist im köstlichen Nass ertrinken. Wenigstens ein angenehmer Tod, so könnte man vermuten. Allerdings muss hier immer für frisches Bier gesorgt werden, damit diese Art der Schneckenbekämpfung wirksam bleibt.
Am allerbesten eignet sich ein Schneckenzaun, der die Tiere davon abhält, überhaupt ins Gemüsebeet einzudringen. Hier handelt es sich um eine etwa 10 cm hohe Umrandung der Beete, die etwas in den Boden eingelassen wird und die am oberen Rand U-förmig nach außen gebogen ist. Schnecken können dieses U nicht überwinden und müssen so draußen bleiben. Hier sollte dann ein ein- oder zweimaliges Ablesen im Inneren des Zaunes genügen, um für die ganze Saison Ruhe zu haben.
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