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Wie man einen Drachen baut
Im Herbst fängt die Drachensaison wieder an. Neben den teuren, gekauften Drachen kommen selbstgebaute immer mehr in Mode.
Benötigt werden neben einfachen, leichten Holzleisten oder Rundhölzern auch stabile, reißfeste Schnur und natürlich buntes Papier für die Drachebespannung und den Drachenschwanz.
Zunächst werden die Hölzer auf die richtige Länge gebracht. Hierbei ist zu beachten, dass das Verhältnis der Breite zur Höhe etwa 4:5 sein sollte, um den Drachen korrekt ausbalancieren zu können. Eine Aufteilung von 100 cm in der Höhe zu 80 cm in der Breite ist hierbei ideal. Bei den genannten Maßen kann die Querstrebe auf etwa 80 cm der Höhe angebracht werden, was etwa einem Mittel von 4/5 entspricht. Die beiden Leisten werden an der überlappenden Stelle mit einer Schnur über Kreuz fest verbunden.
An den Außenseiten wird nun die Verspannung befestigt. Diese Schnur wird mit Kleber befestigt und sorgt für ausreichende Befestigung des Papiers. Hierzu wird der Drachenumriss auf dem Papier aufgezeichnet, mit einem Überstand am Rand zum Verkleben. Nach dem Ausschneiden wird das Papier straff auf dem Drachengrundgerüst angeklebt.
Nun erfolgt noch das Anbringen einer Waagschnur, die den Drachen im Gleichgewicht halten soll. Sie hat im Normalfall eine anderthalbfache Menge des Drachens. Zusätzlich wurde in ihr ein Schlüsselring befestigt. Dieser kann später nach Bedarf verschoben werden, nachdem die Zugschnur angeknotet wurde. So wird der Drachen ideal ausgerichtet.
Zur zusätzlichen Stabilisierung kann am unteren Ende ein Drachenschwanz angeknotet werden. Bei diesem werden bunte Papierfähnchen an einer Schnur festgeklebt. So wird der Drache auch optisch aufgewertet.
Neben den klassischen Papierdrachen lassen sich auch solche mit Stoffbespannung herstellen. Diese sind länger haltbar und lassen sich leichter reparieren.
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