Wie man einen Sockenschaft stricken kann


Es empfiehlt sich, vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn für die Socke eine Nadelprobe durchzuführen, da nicht jede Sockenwolle dieselbe Lauflänge besitzt. Mit ihr lässt sich feststellen, wieviele Maschen später für den Sockenschaft aufgenommen werden müssen. Bei dünner Wolle werden es mehr, bei dickerer entsprechend weniger Maschen sein. Eine Nadelprobe erspart also unnötige spätere Arbeit. Hierzu wird mit zwei Nadeln und der Sockenwolle ein Quadrat von ungefähr 10 mal 10 Zentimetern glatt rechts gestrickt. Die gezählten Anschläge pro Reihe lassen sich leicht auf den Schaftumfang übertragen.

Das wird benötigt:

  • 4 Stricknadeln
  • Ein Knäuel Sockenwolle

Um diesen zu ermitteln, wird mit einem Maßband der Beimumfang ungefähr eine Handbreit über dem Knöchel ausgemessen, also an der Stelle, wo der Sockenbund enden soll. Dies ist die Länge der Anschlagreihe, die benötigt wird. Anhand der Nadelprobe wird nun berechnet, wieviele Maschen aufgenommen werden müssen. Soll der Schaftumfang beispielsweise 20 Zentimeter betragen und es wurden für das Nadelmuster von 10 Zentimetern 40 Maschen benötigt, beträgt die Maschenanzahl für den Schaft demzufolge 80 Maschen.

Die aufgenommenen Maschen werden anschließend gleichmäßig auf 4 Nadeln verteilt, im genannten Beispiel sind das somit jeweils 20 Maschen pro Nadel. Der Sockenbund wird im Wechsel Rechts- und Linksmaschen gestrickt. Anschließend strickt man glatt rechts weiter gestrickt. Und zwar so weit, bis der Knöchel erreicht ist.

Anschließend wird mit der ersten und vierten Nadel in Reihen weitergestrickt, bis der Schaft die Ferse erreicht.

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