Wie man Graffiti zeichnet


Ein wesentlicher Bestandteil der Hip Hop Kultur ist das Malen von Graffiti. Graffiti malen ist eine Kunst für sich und oftmals muss sehr viel probiert werden, bis man Graffiti ansatzweise beherrscht. Jedoch gibt es einige simple Formen des Graffitis, welche man ganz einfach und schnell erlernen kann.

Grundlegend sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch Formen der Buchstaben, sowie deren Anordnung sind dem Künstler überlassen. Generell unterscheidet man im Bereich Graffiti zwischen mehreren Stilrichtungen, bzw. verschiedenen “Styles”. Sehr simple Styles, welcher schnell erlernt werden können sind der Bubble-Style, sowie auch der Blockstyle. Der Bubblestyle zeichnet sich dadurch aus, dass die Formen der Buchstaben sehr rund sind, bzw. blasenförmig wirken. Auch der Blockstyle ist einfach zu erlernen. Hier werden i.d.R. lediglich rechteckige Körper, sowie quadratische- und dreieckige Körper aneinander gereiht.

Prinzipiell geht man beim Zeichnen von Graffiti auf Papier so vor, dass man mit den groben Umrissen der Buchstaben beginnt. Die ersten Linien werden in der Graffiti-Sprache auch als “first lines” bezeichnet. Den “first lines” wird eine sehr hohe Bedeutung zugeschrieben. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die ersten Linien die Proportionen des Schriftzugs erheblich beeinflussen. Nachdem man die ersten Linien gezeichnet hat und das grundlegende Aussehen der Buchstaben feststeht, kann man damit beginnen die Buchstaben durch kleine Details wie zum Beispiel Herzen, Sterne, Anführungszeichen, sowie auch Pfeile zu verschönern. Diese Formen werden besonders dem Bereich des “Wildstyles” zugeordnet, welcher sich durch die zahlreichen Feinheiten und komplexen Verbindungen der Buchstaben auszeichnet. Nachdem man die Details hinzugefügt hat, kann man die Buchstaben nun schwarz nachziehen. Evtl. lassen sich in Ergänzung noch Blocks an den Buchstaben anbringen, welche dem Schriftzug einen 3-D-Effekt verleihen.

Darauf folgend kann man mit dem so genannten “Fill In”, sprich das Ausfüllen der Buchstaben mit Farbe beginnen. Hier lassen sich beliebige Muster, wie zum Beispiel Wolken, Blasen, Sterne oder Linien anbringen. Diese Bestandteile des Fill Ins sind in der Regel nur bunt und werden nicht mit Schwarz umrahmt. Nachdem das Gestalten der Buchstaben abgeschlossen ist, kann man zusätzlich noch einen farbigen Hintergrund in das Bild integrieren. Der “Background” lässt das Bild richtig zur Geltung kommen und verstärkt zusätzlich die Wirkung des Graffitis.

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