Wie man sich für’s Tätowieren vorbereitet


Vor dem Gang in ein Tattoostudio gibt es einige Punkte abzuklären, damit man ein Leben lang Freude an seiner Tätowierung hat und es nicht zu unerwünschten Komplikationen kommt. Hat man ein vertrauenswürdiges, sauberes Tätowierstudio gefunden, sollte man dort ein Beratungsgespräch vereinbaren.

Beratungsgespräch und Motivwahl

Leidet man unter Epilepsie, Allergien, einer Diabetes- oder Blutererkrankung, sollte man keine Tätowierung vornehmen lassen, beziehungsweise unbedingt einen Arzt zurate ziehen und den Tätowierer über die Erkrankung informieren. Außerdem ist es wichtig, dem Tätowierer Vorliegen von Infektionskrankheiten, HIV- oder Hepatitisinfektionen mitzuteilen.

Bei der Motivwahl sollte man bedenken, dass besonders filigrane, detailreiche Motive möglicherweise irgendwann nachgestochen werden müssen, da sie leichter verblassen und zum Verschwimmen neigen.

Die zu tätowierende Körperstelle sollte man ebenfalls mit Bedacht wählen und dabei die Aspekte Heilungsprozess und Schmerzintensität mit einbeziehen. Tätowierungen an exponierten Körperstellen können beim Arbeitgeber auf Ablehnung stoßen. Einige Körperbereiche neigen zudem im Alter zu stärkerer Faltenbildung, was Tätowierungen verfallen lässt. Gut durchdenken sollte man Entscheidungen für Liebes- oder Freundschaftstattoos.

Terminplanung

Intensive Sonnenseinstrahlung kann bei frisch gestochenen Tätowierungen zu einer Hitzeverbrennung führen. Das sollte man bedenken, wenn man einen Urlaub geplant hat, oder am Arbeitsplatz hohen Temperaturen oder starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Arbeitet man in stark verschmutzter oder mit Chemikalien belasteter Umgebung, sollte man den Termin am besten in die Urlaubszeit verlegen. Während der Dauer einer Schwangerschaft oder einer Entzündungskrankheit sollte man ebenfalls davon absehen, sich tätowieren zu lassen.

Vorbereitung auf den Termin

Auch bei der unmittelbaren Vorbereitung auf einen Termin im Tattoostudio gibt es einiges zu bedenken. Bereits eine Woche vorher ist von Solariumbesuchen und sportlicher Betätigung abzuraten. Beides führt zu stärkerer Durchblutung der Haut, was den Tätowiervorgang erheblich erschwert.

Einen Tag vorher sollte man Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenkonsum vermeiden und keinen oder nur wenig Kaffee trinken. Kunden unter Alkohol- oder Drogeneinfluss werden in professionellen Studios nicht tätowiert.

Zum eigentlichen Termin sollte man grundsätzlich ausgeschlafen und nicht mit nüchternem Magen erscheinen, um Kreislaufbeschwerden zu vermeiden. Weiters sollte man sauber bekleidet und geduscht sein, um die Keimbildung möglichst gering zu halten.

Beachtet man diese Punkte, sollte einem gelungenen Besuch im Tattoostudio nichts im Wege stehen.

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